Stand up Paddling mit deinem besten Freund

SUP-mit-Hund

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Du möchtest gerne Stand up Paddling machen aber alleine auf dem See rumpaddeln ist nicht so dein Ding? Dann nimm doch deinen Hund mit!

Geht das denn überhaupt?

Klar! Mit etwas Übung und Geduld kannst du und dein Hund lernen, gemeinsam auf dem SUP zu stehen. Du solltest erst einmal, gerade als Einsteiger, ein paar Übungen ohne deinen Hund machen. So bekommst du erst einmal Gefühl für das Verhalten des SUP´s im Wasser, deinen Körper und das Paddeln. Wenn du sicher stehst, kannst du deinen Hund dazu nehmen.

Aber fangen wir erst einmal mit der Ausrüstung an, die Du benötigst.

Was brauchst du für´s Stand up Paddling

Natürlich ein SUP, ein Paddel, eine Pumpe zum Aufblasen des SUP´s, eine Schwimmweste für dich (falls du ein unsicherer Schwimmer bist) und eine Schwimmweste für deinen Hund. Aber dazu später mehr.

Wie bekommst du deinen Hund auf das SUP?

Gewöhne langsam deinen Hund an das SUP. Lasse ihn das Board an Land untersuchen, beschnüffeln und berühren. Vielleicht setzt er von sich aus bereits eine Pfote darauf. Lobe ihn dabei. Wenn er unsicher ist lege ein paar Leckerchen darauf. Das kannst du an mehreren Tagen wiederholen, bis er seine Scheu verliert und bereits von sich aus auf das Board geht. Mache ein paar Übungen auf dem Board: Sitz, Platz, Steh. Übe das Auf- und Absteigen mit Kommando.

Wenn dein Hund alle Kommandos beherrscht, kann es auf´s Wasser gehen. Lasse deinen Hund auf´s SUP steigen. Der wackelige Untergrund könnte ihn verunsichern, bleibe daher vorerst in der Nähe des Ufers. Gehe nebenher und halte das SUP fest. Er wird anfangs sicher einige Male absteigen, weil das wackelige Board ungewohnt für ihn ist.

Wenn er nun sicher darauf steht und keine Angst hat, kannst du dich zu ihm setzen und die ersten Meter paddeln. Lege zwischen den Übungen immer mal eine Pause ein.

Wenn ihr beide euch sicher fühlt, kannst du nun im Stehen paddeln.

Das Stand up Paddling ist gleichzeitig ein gutes Gleichgewichtstraining. Gerade hibbelige Hunde können davon profitieren und lernen auch mal still zu halten.

Wasserscheue Hunde oder unsicherer Schwimmer

„Jeder Hund kann schwimmen“! Diesen Satz hören wir immer wieder. Im Grunde ist es auch richtig, wobei es gute und weniger gute Schwimmer unter den Hunden gibt. Manche geraten sogar in Panik wenn sie ins Wasser fallen.

Das Tragen der Schwimmweste hat einen ganz einfachen Grund: Es geht um die Sicherheit deines Hundes und um deine! Daher sollte jeder Hund eine Schwimmweste tragen, wenn er auf dem SUP steht. Auch bei anderen Wassersportarten ist eine Schwimmweste für den Hund zu empfehlen.

Denn sicher wird es das ein oder andere Mal passieren, dass ihr gemeinsam oder dein Hund ins Wasser fällt. Beim Versuch deinen Hund im Wasser festzuhalten oder auf das SUP zu bekommen wird er dich wahrscheinlich kratzen. Das kann sehr schmerzhaft sein.

Sobald der Hund im Wasser ist, fängt er an zu schwimmen. Und nicht unbedingt die kürzeste Strecke zum Ufer. Er paddelt erst einmal drauf los. Es kann sein, dass du dabei deinen Liebling aus den Augen verlierst und nicht siehst, in welche Richtung er geschwommen ist.

Hund schwimmen teilweise bis zur Erschöpfung ohne es zu merken. Mit der Schwimmweste kann er nicht unter gehen und erhält zusätzlichen Auftrieb.

Der Griff an der Weste erleichtert dir das Bergen deines Hundes. Auf dem Board erleichtert dir der Griff das Festhalten und bietet dir eine wichtige Kontrollmöglichkeit.

Im Fall eines Schocks oder Krampfanfall bleibt dein Hund mit der Schwimmweste in einer stabilen Position.

Vorteile einer Hundeschwimmweste:

  • Auftrieb und stabile Wasserlage
  • Griff an der Schwimmweste erleichtert dir das Bergen deines Hundes und bietet dir zusätzliche Kontrolle
  • auffällige, leuchtende Farben machen deinen Hund im Wasser gut sichtbar
  • Reflektoren sorgen für zusätzliche Sicherheit in der Dämmerung
  • die Schwimmweste bietet zusätzliche eine Wärmefunktion, der Hund kühlt im Wasser nicht zu schnell aus
  • gerade unsichere Schwimmer profitieren von einer Schwimmweste
  • die Schwimmweste gibt dir ein gutes Gefühl, da du weißt, dass deinem Liebling nichts passieren kann
  • mehr Sicherheit für dich und deinen Hund

Beschädigen die Krallen des Hundes das SUP?

Wenn du ein Hardboard besitzt, musst dir darüber keine Gedanken machen. Auch die aufblasbaren Boards sind so hart, dass Beschädigungen durch die Krallen nicht entstehen. Sicher wird das Board ein paar Kratzer abbekommen, diese sollten aber nicht die Außenhaut durchdringen.

Eigene Erfahrung

Pablo war ziemlich schnell und leicht für das Fahren auf dem SUP zu begeistern. Er wollte gar nicht mehr vom Board. Ich habe es aber noch nicht geschafft, stehend mit ihm zu fahren. Aber wir üben weiter, mit etwas Geduld wird er lernen mehr Ruhe zu bewahren und nicht immer auf dem SUP rumzulaufen.

Hunde-Rucksäcke im Vergleich

Hunderucksäcke im Vergleich

Hunderucksäcke im Vergleich

So vielfältig wie die zu erlebenden Abenteuer, ist auch die Auswahl an Hunde-Rucksäcken. Die Einsatzmöglichkeiten sind immens!

Bist du bereit, tolle Abenteuer mit deinem Hund zu erleben? Wanderungen über Stock und Stein, Berg und Tal, Flussbetten, Waldwegen, über Baumstämme, Wiesen und Steppen oder vielleicht durch Innenstädte und zwischen Häuserschluchten hindurch. Egal wohin die Pfoten und Füße euch tragen, wir haben den richtigen Hunde-Rucksack für jedes Abenteuer.Hunde-Rucksäcke gibt es in den verschiedensten Größen und Ausführungen. Ob geräumig für längere Wanderungen oder Mehrtagestouren, sportlich klein für den täglichen Spaziergang oder chic und elegant für den geschäftigen Hund von Welt. Die Auswahl ist riesig.

Wir beschränken uns auf die Premium Kandidaten, denn unserer Meinung nach, sollte weder an der Sicherheit, der Qualität noch am Tragekomfort für den Hund gespart werden. Wer jemals mit einem Klettergurt geklettert ist, der die Kronjuwelen einquetscht, Schuhe getragen hat, die nicht passen, oder einen Rucksack mit schlechter Passform den Berg hochgeschleppt hat, kann wohl nachempfinden, wie sich ein Hund in einem nicht passenden Hunde-Geschirr fühlen muss.

Jetzt wirst du denken, dass wir wohl das Thema aus den Augen verloren haben. Weit gefehlt.

Die Basis eines jeden Hunde-Rucksacks ist ein gutes Hunde-Geschirr. Denn nicht nur auf die Packtaschen kommt es an, sondern ganz besonders auf das tragende Geschirr. Daher sollte besonderes Augenmerk auf das Hunde-Geschirr gelegt werden, bevor die Pack-Taschen überhaupt eine Rolle spielen. Besonders wichtig finden wir von Wilder Hund, dass die Geschirre, welche den Hunde-Rucksack tragen, gut gepolstert sind uns somit einen möglichst hohen Tragekomfort für den Hund bieten. Eine möglichst individuelle Einstellung sollte möglich sein, damit der Hund sich in jeder Lage mit dem Geschirr wohl fühlt. Und die Sicherheit sollte ebenfalls nicht zu kurz kommen.

Wir vergleichen 5 Hunde-Rucksäcke miteinander um dir die Auswahl für den Richtigen zu erleichtern.

 

Ruffwear Palisades Pack™

Hunderucksack Palisades Pack

Hunderucksack Palisades Pack

 

Der Ruffwear Palisades Pack ist der wandelbare Allrounder.

Die sehr geräumigen, robusten und hervorragend verarbeiteten Packtaschen aus wasserabweisendem Rip Stop Nylon bieten sehr viel Stauraum. Den Rucksack gibt es in 3 Größen: S (12,5 Liter) M (17,5) L/XL (24 Liter). Die Größen S-M-L/XL gelten für die Größe des Hunde-Geschirres. Je größer das Geschirr und damit der Hund, desto größer das Packvolumen. Die für deinen Hund benötigte Größe kannst du anhand der Größentabelle ermitteln. Der Stauraum kann z.B. für Futter und einen Wasservorrat, der in die 2 je 1 Liter fassenden, mitgelieferten Wasserblasen gefüllt werden kann genutzt werden. Er bietet zudem noch, in voneinander getrennten Taschen, Platz für nützliche Ausrüstung.

Im L/XL Rucksack, findet sogar der Ruffwear Hundeschlafsack Highlands Sleeping Bag™ und die Isoliermatte Highlands Pad™ Platz. Das haben wir getestet. Vor allem Pablo fand es am Abend sehr komfortabel, kuschelig und warm…. Solltest du mit weniger Gepäck unterwegs sein, kannst du das Volumen Rucksack mit einem eingenähten Verzur-System minimieren. Die Reißverschlüsse sind zum Schutz vor Nässe beschichtet.

Laschen außen an den Packtaschen können zum Befestigen von kleineren Ausrüstungsgegenständen benutzt werden. Am Rückenteil befindet sich ein großzügig dimensionierter Griff. Dieser Griff am Rücken des Hunderucksacks bietet dir die Möglichkeit, deinem Hund bequem über Hindernisse zu helfen in dem du ihn leicht anhebst. Der Griff bietet dir aber auch gute Kontrolle über deinen Hund, wenn du ihn mal schnell festhalten musst oder ihn kurz neben dir führen willst. Die kleine mit einem Licht-Symbol markierte Lasche am Griff ist dafür gedacht, das LED-Licht The Beacon™ daran anzubringen. Somit wir die Sichtbarkeit bei schlechten Sichtverhältnissen erhöht. Du hast 2 Möglichkeiten, den Karabiner der Hundeleine am Geschirr zu befestigen, entweder an dem eloxierten Alu-Ring oder einer verstärkten Gewebeschlaufe.

Die Tatsache, dass die mit Reflexstreifen versehenen Packtaschen mit wenigen Handgriffen abgenommen werden können, machen den Palisades Pack™ zum wandelbaren Allrounder. Übrig bleibt das als Basis dienende Hundegeschirr WebMaster™, wohl eins der besten ausbruchsicheren Hundegeschirren, die es zu kaufen gibt. Der zusätzliche Bauchgurt verhindert ein Herauswinden und ist somit dafür verantwortlich, dass dieses hochwertige und ausgezeichnet verarbeitete Hundegeschirr absolut ausbruchsicher ist.

Wilder Hund empfiehlt diese Hunderucksack-Geschirr Kombination allen, die gerne längere Touren mit etwas mehr Gepäck machen. Allerdings auch für kleinere Touren keinen zusätzlichen Rucksack kaufen wollen und das Geschirr alleine im Alltag nutzen möchten. Einer für alle Fälle!!!

Erhältlich ist der Palisades Pack™ in den Größen S, M & L/XL und nur in der Farbe Rot.

Web Master Geschirr ohne Pack-Taschen

Web Master Geschirr ohne Pack-Taschen

 

Ruffwear Approach Pack

Approach Pack-in orange poppy

Approach Pack-in orange poppy

 

Der Ruffwear Approach Pack ist ein vollwertiger Hunde-Rucksack, welcher in 4 Größen erhältlich ist. XS (6 Liter) S (12,5 Liter) M (13 Liter) L/XL (24 Liter). Die Größen XS-S-M-L/XL gelten für die Größe des Hunde-Geschirres. Die für deinen Hund benötigte Größe kannst du anhand der Größentabelle ermitteln. Als Basis dient dem Approach Pack™ ebenso wie auch dem Palisades Pack das ausbruchssichere Hundegeschirr WebMaster™, welcher durch seine gute Polsterung und individuelle Einstellmöglichkeiten für einen außergewöhnlich hohen Tragekomfort sorgt.

Die mit Reflexstreifen bestückten Packtaschen sind beim Approach Pack™ nicht vom Geschirr abnehmbar. Die Reißverschlüsse sind zum Schutz vor Nässe beschichtet. Laschen außen an den Packtaschen können zum Befestigen von kleineren Ausrüstungsgegenständen benutzt werden. Wasserblasen gehören bei diesem Modell nicht zum Lieferumfang, können aber bei Bedarf zugekauft werden. Im L/XL Rucksack, findet auch hier der Ruffwear Hundeschlafsack Highlands Sleeping Bag™ und die Isoliermatte Highlands Pad™ Platz.

Bedingt durch das Trägergeschirr WebMaster™, haben wir auch hier den sehr praktischen und robusten Griff am Rückenteil des Rucksackes. Dieser Griff am Rücken des Hunderucksacks bietet dir die Möglichkeit, deinem Hund bequem über Hindernisse zu helfen in dem du ihn leicht anhebst. Der Griff bietet dir aber auch gute Kontrolle über deinen Hund, wenn du ihn mal schnell festhalten musst oder ihn kurz neben dir führen willst. Die kleine mit einem Licht-Symbol markierte Lasche am Griff ist dafür gedacht, das LED-Licht The Beacon™ daran anzubringen. Somit wir die Sichtbarkeit bei schlechten Sichtverhältnissen erhöht. Du hast 2 Möglichkeiten, den Karabiner der Hundeleine am Geschirr zu befestigen, entweder an dem eloxierten Alu-Ring oder einer verstärkten Gewebeschlaufe.

Wilder Hund empfiehlt diesen Hunderucksack allen, die gerne längere Touren mit etwas mehr Gepäck machen. Allerdings auch für kleinere Touren keinen zusätzlichen Rucksack kaufen wollen aber für den Alltag ein zusätzliches Geschirr oder Halsband nutzen.

Erhältlich ist der Ruffwear Approach Pack in den Größen XS, S, M & L/XL und in den Farben Orange und Grün.

 

Ruffwear Single Track Pack

SingletrakPack-BlueDusk

SingletrakPack in der Farbe Blue Dusk

 

Der Ruffwear Single Track Pack ist ein kleiner und leichter Hunde-Rucksack, welcher in 3 Größen erhältlich ist. S (3 Liter) M (3,3 Liter) L/XL (4,7 Liter). Die Größen S-M-L/XL gelten für die Größe des Hunde-Geschirres. Die für deinen Hund benötigte Größe kannst du anhand der Größentabelle ermitteln. Als Basis dient dem Single Track Pack™ ebenso wie auch dem Palisades und dem Approach Pack das ausbruchssichere Hundegeschirr WebMaster™, welcher durch seine gute Polsterung und individuelle Einstellmöglichkeiten für einen außergewöhnlich hohen Tragekomfort sorgt. Die mit Reflexstreifen bestückten Packtaschen sind beim Single Track Pack™ nicht vom Geschirr abnehmbar. Die Reißverschlüsse sind zum Schutz vor Nässe beschichtet. Laschen außen an den Packtaschen können zum Befestigen von kleineren Ausrüstungsgegenständen benutzt werden.

2 Wasserblasen sind im Lieferumfang enthalten und fassen je 0,6 Liter. Bedingt durch das Trägergeschirr WebMaster™, haben wir auch hier den sehr praktischen und robusten Griff am Rückenteil des Rucksackes. Dieser Griff am Rücken des Hunderucksacks bietet dir die Möglichkeit, deinem Hund bequem über Hindernisse zu helfen in dem du ihn leicht anhebst. Der Griff bietet dir aber auch gute Kontrolle über deinen Hund, wenn du ihn mal schnell festhalten musst oder ihn kurz neben dir führen willst. Die kleine mit einem Licht-Symbol markierte Lasche am Griff ist dafür gedacht, das LED-Licht The Beacon™ daran anzubringen. Somit wir die Sichtbarkeit bei schlechten Sichtverhältnissen erhöht. Du hast 2 Möglichkeiten, den Karabiner der Hundeleine am Geschirr zu befestigen, entweder an dem eloxierten Alu-Ring oder einer verstärkten Gewebeschlaufe.

Wilder Hund empfiehlt diesen Rucksack für kurze Touren und Spaziergänge, bei denen der Hund nur sein Wasser und vielleicht noch einen Müsliriegel für das Frauchen/Herrchen tragen soll. Leicht, sicher, robust und mit Platz für Wasser für den Hund.

Erhältlich ist der Ruffwear Single Track Pack in den Größen S, M & L/XL und in den Farben Rot und Blau.

 

Ruffwear WebMaster Pro

ausbruchsicheres Geschirr das Web Master PRO

ausbruchsicheres Geschirr das Web Master PRO

Das Ruffwear WebMaster Proist im eigentlichen Sinne vielleicht nicht wirklich ein Hunderucksack, sondern eher ein für den Profi-Bereich entwickeltes, ausbruchssicheres Geschirr mit 2 kleinen Packtaschen für die wichtigsten Ausrüstungsgegenstände. Das liegt wohl im Auges des Betrachters. Suchhunde-Staffeln in vielen Einsatzbereichen weltweit schwören auf dieses Geschirr.

Es hat Packtaschen dran, also rechnen wir dieses sehr robuste Modell mit zu den Hunderucksäcken.

Die Verarbeitung ist Ruffwear typisch hervorragend. Von seinem Names-Vettern, dem WebMaster™ unterscheidet sich das WebMaster Pro™ im Wesentlichen darin, dass sämtliche verarbeiteten Ösen nicht wie üblich aus Kunststoff, sondern aus Metall gefertigt wurden, um eine möglichst hohe Belastungen auszuhalten. Die 2 kleinen Packtaschen wurden sozusagen als Bonus mit angebracht. Somit können wichtige kleine Gegenstände, wie beispielsweise GPS, Funkgerät, Medikamente etc. verstaut werden. Jede der kleinen Packtaschen enthält 2 kleine Organizer-Fächer, damit die Fracht nicht umher wackelt. Da das Ruffwear WebMaster Pro™ auf dem WebMaster™ basiert, haben wir auch hier den sehr praktischen und robusten Griff am Rückenteil. Beim WebMaster Pro™ fällt dieser Griff etwas größer aus, damit er auch mit Handschuhen greifbar ist. Die kleine mit einem Licht-Symbol markierte Lasche am Griff ist dafür gedacht, das LED-Licht The Beacon™ daran anzubringen. Du hast 2 Möglichkeiten, den Karabiner der Hundeleine am Geschirr zu befestigen, entweder an dem eloxierten Alu-Ring oder einer verstärkten Gewebeschlaufe.

Anspruchsvolle und aktive Hund-Mensch-Teams, die privat mit der besten und sichersten Ausrüstung unterwegs sein wollen, kommen an diesem Geschirr einfach nicht vorbei. Ob bei Touren durch die Berge, die Steppe oder einfach beim täglichen Abenteuer: “ Leben erleben, mit Hund!“  bietet das WebMaster Pro™ ein großes Plus an Sicherheit und Komfort für Mensch und Hund.

Für alle, die Bedenken haben, dass dieses Plus an Sicherheit sich erheblich auf das Gewicht des Geschirres auswirkt, haben uns mal das Gewicht genauer angesehen. Zum Vergleich haben wir das Standard Web Master Geschirr als Referenz genommen. Erfreulicherweise können wir mitteilen, dass das Web Master Pro in der Große M mit 360g gerade mal 110g mehr auf die Waage bringt.

Wir haben lange überlegt, ob wir es überhaupt als Nachteil ansehen wollen. Für manchen mag es so sein, daher wollen wir es zumindest nicht unerwähnt lassen. Ein vermeintlicher Nachteil an diesem Geschirr ist, die Prozedur des An- und Ablegens. Da bei diesem Hundegeschirr aus Sicherheitsgründen auf Schnellverschlüsse verzichtet wurde, müssen der Brust- und Bauchgurt, ähnlich wie bei einem Klettergurt, durch die Metallösen gefädelt werden. Mit etwas Übung ist das in etwa so wie Schuhe zubinden. Daher ist es in unseren Augen kein wirklicher Nachteil.

Erhältlich ist der Ruffwear WebMaster Pro  in den Größen XXS, XS, S, M & L/XL und nur in der Farbe Rot.

 

Ruffwear Commuter Pack

City Rucksack Commuter Pack

City Rucksack Commuter Pack

 

Der Ruffwear Commuter™ Pack, die richtige Wahl für den modebewussten Hund, der Smart Casual oder Business Casual gekleidet und stilsicher Termine wahrnehmen will. Also der perfekte Begleiter für alle Situationen im täglichen Leben. Kleinere Touren bei denen der Hund einen Teil der Ausrüstung selber tragen soll oder der gemeinsame Einkauf auf dem Markt, machen mit diesem Rucksack einfach Spaß. Der Weg ins Büro oder zu anderen wichtigen Terminen sind seine Parade Disziplinen. Wichtige Akten oder Verträge sicher zu transportieren und angemessen zu präsentieren ist für den Geschäfts-Hund von heute selbstverständlich. Dabei eine gute Figur zu machen ist ein absolutes MUSS. Das hochwertige und hervorragend verarbeitete und abriebfeste Material fühlt sich sehr angenehm an. Das schlichte und stilsichere Design wirkt sehr edel und das eingesetzte Material fühlt sich sehr gut an.

Sehr gerne wird dieser edle aber dennoch robuste Hunderucksack von Therapie-Hunden eingesetzt. Angstpatienten reagieren meist positiv, wenn der Hund kleine Aufmerksamkeiten aus seinem Rucksack zaubert. Somit ist dieser Rucksack ein echter Allrounder mit unbegrenzten Einsatzmöglichkeiten! Als Basis für den Hunderucksack dient das angenehm gepolsterte und sehr gut sitzende Front Range Hundegeschirr. Dies ist ein ausgereiftes Premium Geschirr, welches für seinen sehr hohen Tragekomfort und durch seine 4 Einstellpunkte auch für seine hervorragenden Einstellmöglichkeiten bekannt ist. Bei dem Commuter™ Pack wurde es durch einen zusätzlichen Gurt am Bauch ergänzt, um den Rucksack zu stabilisieren und das Gewicht besser zu verteilen. Die eng anliegenden Satteltaschen behindern den Hund nicht im Geringsten. Auf beiden Seiten befindet je eine Packtasche die in 2  Fächer unterteilt ist. Jede davon ist mit einem Reißverschluss verschließbar. Im Inneren des größeren Faches wurden kleine Taschen eingenäht, welche für Ordnung  sorgen. Die Packtaschen sind nicht abnehmbar.

 

Genauso wie das Front Range Hundegeschirr, bietet dir auch der Commuter™ Pack Rucksack 2 Möglichkeiten, den Karabiner der Hundeleine zu befestigen. Den eloxierten Alu-Ring auf dem Rückenteil und einen Gewebering am Brustteil des Geschirres. Dieser Ring ist gerade für Hunde ideal, die es besonders eilig haben und deswegen an der Leine ziehen. Hiermit hast du deinen Liebling gut im Griff.

Die zahlreichen Reflexstreifen an Geschirr und Packtaschen erhöhen durch bessere Sichtbarkeit die Sicherheit bei schlechten Sichtverhältnissen. Für noch mehr Sicherheit sorgt die zusätzlich erhältliche Ruffwear LED-Lampe, The Beacon, welche durch ihre Clip-Halterung am Griff des Rucksacks angebracht werden kann. Der Griff am Rücken des Hunderucksacks bietet dir die Möglichkeit, deinen Hund bequem über Hindernisse zu helfen in dem du ihn leicht anhebst. Der Griff bietet dir aber auch gute Kontrolle über deinen Hund wenn du ihn mal schnell festhalten musst oder ihn kurz neben dir führen willst. In den Taschen kannst du so einiges verstauen, was dein Liebling unterwegs benötigt: einen Reisenapf, Wasser, Leckerchen und Spielzeug finden darin Platz. Wichtige Dokumente sind hier natürlich auch gut aufgehoben.

Wilder Hund empfiehlt allen City-Abenteurern diesen tollen und optisch ansprechenden Hunde-Rucksack. Von der Funktionalität kann man damit aber auch Berge besteigen.

Erhältlich ist der Ruffwear Commuter Pack  in den Größen XS, S, M & L/XL und in den Farben Violett und Grau.

 

 

Solltest du noch weitere Fragen haben, würden wir uns sehr freuen dir weiter zu helfen. Sende uns einfach eine Email mit deinen Fragen.

 

 

 

Fotos Quelle:// Ruffwear

Schutz gegen Zecken – was hilft?

Mikroskopaufnahme einer vollgesaugten Zecke

Mikroskopaufnahme einer vollgesaugten Zecke

 

Alleine der Anblick reicht schon völlig schon aus, um bei mir Ekel und Juckreiz auszulösen.

Da erfreut man sich an den ersten Sonnenstrahlen, das Erwachen der Natur, ans grüne Gras und unweigerlich hat man das Bild dieser kleinen Biester im Kopf: Zecken!

Jeder Hund kann von Zecken befallen werden, jedoch gibt es Hunde die mehr oder weniger anfällig dafür sind. Bei kurzhaarigen Rassen ist es noch relativ einfach, den Hund nach jedem Spaziergang nach Zecken abzusuchen. Doch was machen Besitzer eines Bobtails oder Neufundländers? Bei dem dichten und langen Fell ist es quasi unmöglich 100%ig erfolgreich auf Zeckensuche zu gehen.

Vorsicht! 

Zecken übertragen Krankheiten und können Hunden wie auch uns Menschen wirklich gefährlich werden. Babesiose, Borreliose, Ehrlichiose und weitere Krankheiten bei denen man beim Aussprechen einen Knoten in die Zunge bekommt.

Natürliche oder chemische Zeckenschutzmittel?

Jedem Hundehalter ist es natürlich selber überlassen, ob er seinen Liebling mit natürlichen Mitteln gegen die Blutsauger schützen möchte, oder ob er lieber ein chemisches Zeckenschutzmittel vom Tierarzt oder aus der Apotheke wählt um auf diesem Weg ein Schutzschild gegen Zecken aufzubauen. Jeder hat da auch so sein Mittelchen worauf er schwört.
Beim chemischen Zeckenschutz sollte sich jeder Hundehalter vorab über die Nebenwirkungen erkundigen. Denn das Gift, darum handelt es sich ja letztlich, kann unseren Hund, uns selber und unserer Umwelt schaden. Besonders wenn Kinder mit im Haushalt leben sicher nicht unbedenklich. Beachten Sie bitte auf jeden Fall immer die Anwendungs-Vorgaben des Herstellers.
Auch bei den chemischen Mitteln beißt die Zecke erst einmal zu, denn dann wirkt das Gift erst auf die Zecke und sie fällt ab.
Lieber wäre mir, die Zecke erst gar nicht auf den Hund kommen zu lassen. Das versprechen natürliche Mittel.
Natürliche Zeckenschutzmittel werden über einen bestimmten Zeitraum täglich und später 1 bis 2 mal die Woche aufgetragen. Oft sind Bestandteile von Kokos, Bierhefe,Schwarzkümmel und ätherische Öle enthalten, die gegen Zecken schützen sollen. Der Geruch wirkt abstoßend auf die Zecke. Somit wird die Zecke daran gehindert sich überhaupt erst an unseren Hund festzukrallen und nach einem geeigneten Platz für eine Mahlzeit zu suchen. Zusätzlich zum Hund schützen wir uns damit auch selbst. Es kommt nämlich vor, dass Zecken vom Hund auf den Menschen übergehen.

Wer es bequemer mag, kann auf Präparate zurückgreifen, die dem Hund einfach mit ins Futter gegeben werden. Bestandteile wie z.B. Kokos und Bierhefe haben zudem noch den Nebeneffekt, dass sie für gesundes und glänzendes Fell sorgen.

EM Keramik Halsbänder

EM steht für „Effektive Mikroorganismen“. Als Mikroorganismen bezeichnet man Kleinstlebewesen, in dem Fall hauptsächlich Photosynthesebakterien und einige Milchsäurebakterien. Sie wurden von einem Professor in Japan entdeckt. Diese Lebewesen werden nun in Keramik gebrannt. Die Keramik-Pipes sollen nicht nur zur Wasseraufbereitung dienen,  sondern auch gegen Zecken zum Einsatz kommen. Wie sie das tun oder was dort genau passiert habe ich bisher nicht so ganz verstanden.

Diese Keramikpipes werden in farbige Bänder eingeflochten und dem Hund um den Hals gelegt. Das Halsband sollte nur zum Reinigen abgenommen und über die ganze Zeckensaison getragen werden. Die in Keramik eingebrannten Mikroorganismen sollen eine positive Wirkung auf das Immunsystem und die Vitalität des Hundes haben. Für die Zecken aber sollen sie ein Milieu erzeugen, was auf sie äußerst abstoßend wirkt.

Positive Eigenschaft der Bänder: sie sind absolut ungiftig, weder für unsere Hunde, noch für unsere Umwelt. Und…sie sehen toll aus und sind echte Schmuckstücke!

100%igen Schutz gibt es nicht

Egal, ob ihr nun zu chemischen oder natürlichen Mitteln greift. Einen 100%igen Schutz gibt es nicht. Daher solltet ihr euren Hund nach jedem Spaziergang nach Zecken kontrollieren. Meist laufen sie noch auf dem Fell herum und suchen noch nach einer perfekten Stelle für ihre Mahlzeit.

 

Foto Quelle:// pixabay

Sollten Hunde mit im Bett schlafen?

Sollte dein Hund im Bett schlafen?

Sollte dein Hund im Bett schlafen?

 

Der Hund ist ein soziales Wesen und genießt die Nähe seines Menschen nicht nur am Tag, sondern am liebsten rund um die Uhr. Rudelkuscheln ist einfach toll und stärkt das Gemeinschaftsgefühl.

Doch sollte man so weit gehen, seinen Hund im eigenen Bett schlafen zu lassen?

 

Völlig normales Verhalten

Biologisch gesehen, ist es vollkommen normal, dass der Hund mit im Bett schlafen möchte, denn er liebt die Wärme und Geborgenheit die ihm die Nähe zu uns gibt. Natürlich schätzt er auch die weiche und komfortable Beschaffenheit des Bettes. Die Tatsache, dass Kissen, Decke und Bettbezug nach seinem Menschen riechen, macht das Bett für den Hund nicht weniger reizvoll. Vielleicht hat er auch den Drang seine Menschen zu beschützen. In einem Hunderudel ist es schließlich selbstverständlich, dass man aufeinander aufpasst. Viele Hunde verachten die Einsamkeit und sind daher viel lieber in unserer Nähe, egal ob Tag oder Nacht.

Positive Wirkung

Der Hund, der neben dir im Bett schlummert, kann eine beruhigende Wirkung auf dich haben. Wenn du ihn dabei auch noch streichelst, fördert das die Produktion des Hormons Oxytocin. Das dämpft Aggressivität, senkt den Blutdruck und fördert das Empfinden von Empathie zwischen Hund und Mensch. Der Stress fällt von einem ab, Körper und Geist entspannen sich. Im Winter dient ein Hund auch als perfekte und natürliche Wärmflasche, quasi 100% bio. Mit einer natürlichen Körpertemperatur von 38 Grad halten Mensch und Hund sich die ganze Nacht über warm.

Ein Hund hilft beim Einschlafen

Es mag schon sein, dass ein Hund einen gelegentlich aufweckt, weil er sich im Bett dreht oder aufspringt um zum Wassernapf zu schlendern. Aber grundsätzlich trägt ein Hund zu einem guten Schlaf bei. Das ruhige Atmen des Vierbeiners wirkt beruhigend und lässt uns schneller einschlafen. Man wälzt sich nicht so oft hin und her, weil man den geliebten Hund nicht wecken möchte. Zusätzlich gibt einem der Hund das Gefühl von Geborgenheit und Sicherheit. Gerade den Menschen, die keinen menschlichen Partner haben.

Hund im Bett?

Ob nun der Hund im Bett schlafen sollte, oder nicht, ist eine persönliche Entscheidung.

Es gibt kein richtig oder falsch.

Grundsätzlich ist es natürlich leichter, wenn man den Hund nicht in sein Bett lässt. Gerade große Hund können ganz schön viel Platz beanspruchen.

Ganz abgesehen von hygienischen Aspekten. Denn dass man auch mit Schmutz und Hundehaaren im Bett rechnen muss, ist wohl jedem klar.

Egal wie man sich entscheidet, sollte man konsequent sein und sich entweder dafür oder dagegen entscheiden. Einem Hund mal erlauben im Bett zu schlafen und dann mal wieder nicht, verunsichert und verwirrt den Hund. Er kann nicht verstehen, wie er sich nun richtig verhalten soll.

Diese Entscheidung sollte man bereits im Welpenalter treffen und beibehalten, auch wenn es noch so schwer fällt, den kleinen, süßen Welpen nicht mit ins Bett zu lassen.

Wenn der Platz in der Wohnung es zulässt kann man alternativ eine entsprechend große und gemütliche Kuschel-und Liegefläche einrichten, auf der man gemeinsam mit seinem Hund fernsehen, chillen, kuscheln, raufen, spielen und ein Mittagsschläfchen halten kann.

 

Fährtenarbeit ist Hochleistungssport

Die Nase des Hundes mit ca. 250 Millionen Riechzellen

Die Nase des Hundes mit ca. 250 Millionen Riechzellen

 

Viele stellen sich Hundesport so vor: schnell, agil, kraftvoll und dynamisch. Das ist das Bild welches wir von Agility, Schutzhund- und Tunierhundesport kennen. Bei der Fährtenarbeit geht es jedoch um Gründlichkeit, Konzentration und um den Erfolg beim Suchen – und sonst nichts.

Was hat Fährtenarbeit mit Hundesport zu tun?

Ein Hund verbrennt in zehn Minuten Fährtenarbeit ungefähr genauso viel Kalorien wie bei einem einstündigen Spaziergang. Ausgepowert ist er danach auch, da die Suche von ihm völlige Konzentration fordert. Das ist anstrengend und fordert den Hund enorm. Außerdem tritt man im Team auf. Das gemeinsame Hobby festigt und vertieft die Bindung zwischen Hund und Mensch.

Für jedes Alter geeignet

Bei der Fährtenarbeit wird dem Hund einiges abverlangt. Die Fähigkeit sich auf die Suche zu konzentrieren, sich zu fokussieren und je nach Suchgelände auch Koordinations-Fähigkeit. Da die körperliche Beanspruchung aber für Hund und Mensch gering ist, können hier auch ältere Hunde oder ältere Menschen antreten. Auch Hunde und Menschen mit Handicap können beim Fährten ein gemeinsames Hobby ausleben.

Was macht die Fährtenarbeit aus?

Bei der Fährtenarbeit  legt ein Fährtenleger auf organischem Boden (Wiesen, Felder, Wege) eine Spur mit Gegenständen, die der Hund entweder anzeigt, also darauf verweist, oder die Gegenstände aufnimmt. Der Hundeführer folgt seinem angeleinten Hund mit einigen Metern Abstand. Wichtig ist hierbei, dem Hund ausreichend Leine zu geben und ihn nicht durch ziehen an der Leine beim Suchen zu hindern oder zu verunsichern. Je nach Ausbildungsstand wird die Fährte nach dem Auslegen der Gegenstände erst nach 20 Minuten bis zu 3 Stunden vom Hund  abgesucht.

Wie startet man mit dem „Fährten“?

Beim ersten Mal sucht man sich eine Wiese, die möglichst unberührt von Fremdgerüchen (beispielsweise andere Hunde) ist. Idealerweise der nobelste Golfplatz in der Nähe. Um Gottes Willen, bloß nicht, das war nur ein Spaß! Den Startpunkt markiert man mit einem Holzstab. Hier würden sich die Golf Fähnchen hervorragend eignen….äähm achso, wir wollten ja nicht auf den Golfplatz laufen! Nun trampelt man (das ist wörtlich zu nehmen) eine etwa zwei Fuß breite und ca. 3m lange Spur in die Wiese. Durch das trampeln und zertreten des Bodens wird die Fährte markiert. In regelmäßigen Abständen, anfangs nur wenige Schritte, legt man zusätzlich kleine Leckerchen in die Spur. Sie sollten schnell und leicht schluckbar sein. Beispielsweise kleine Wurst- oder Käsewürfel. Am Ende der Fährte hinterlässt man eine ganze Hand voll Leckerchen, als ganz besondere Belohnung. Auf jeden Fall sollte es für den Hund ein Jackpot sein.

Der Hund darf anfangs auch gerne beim Fährtenlegen zuschauen. So erlernt er gleichzeitig geduldig zu warten und kann sich schon mal auf das Suchen einstellen. Immer gleichbleibende Rituale erleichtern dem Hund zu verstehen, was gleich von ihm erwartet wird.

Nun wird der Hund mit Geschirr und Schleppleine zum Startpunkt der Fährte geführt. Mit dem Kommando „Such“ schickt man den Hund auf seine Geruchs-Reise. Mit den dort platzierten Futterhappen belohnt sich der Hund bei jedem richtigen Schritt selber. Bis er das Ende der Fährte und gleichzeitig seinen Jackpot findet.

Nach jeder Fährte solltest du deinem Hund eine Auszeit gönnen und höchstens noch eine oder zwei Fährten legen.

Du wirst sehen, dass es ihm große Freude bereitet und er schnell immer besser wird.

Jede neue Fährte bedeutet eine neue Herausforderung

Zum Anfang trampeln wir noch reichlich auf dem Boden rum und legen zusätzlich Leckerlis aus um dem Hund das Fährten beizubringen. Die Fährten halten wir eher kurz und legen sie in einer Linie geradeaus.

Nach und nach werden die Abstände der positionierten Leckerlis etwas größer. Beherrscht der Hund das bereits sehr gut, können wir auch eine 90° Kehre einbauen.

Später lassen wir die Spur vor Beginn der Suche etwa 15 bis 20 Minuten „ruhen“. In dieser Zeit entfalten sich die Elementargerüche der Bodenverletzung die beim Eintrampeln der Spur entstanden sind. Eine Mischung aus Lehm, Gras und dem individuellen Geruch des Fährtenlegers markiert nun unsere Spur.

Artgerechte Beschäftigungsmöglichkeit

Beim Fährtenlesen fordern wir das wichtigste und am besten ausgebildete Sinnesorgan unseres Hundes: die Nase. Mit durchschnittlich 250 Millionen Riechzellen ist sie unserer menschlichen Nase weit überlegen. Der Mensch besitzt gerade mal 10-30 Millionen (Quelle:Wikipedia). Eine Spur zu verfolgen und zu schnüffeln gehört zum Hundeleben einfach dazu und ist daher eine der artgerechtesten Beschäftigungsmöglichkeiten überhaupt.

Was benötigt man für das Training?

Man benötigt nicht viel und kann das Training quasi in jeden Spaziergang einbauen. Ein gut sitzendes Hundegeschirr, eine Schleppleine, ein Holzstück um den Start der Fährte für das menschliche Auge zu markieren, eine Tüte voll klein geschnittener Leckerlis (Käse, Trainingswurst).

Im fortgeschrittenen Stadium solltest du dir eine kleine Sammlung von Fährtengegenständen zulegen. Das können kleine Hölzer sein (Fährtenhölzer), ein Handschuh, eine Socke, Feuerzeug, Schlüssel oder ein Spielzeug sein. Der Phantasie sind hier keine Grenzen gesetzt. Lediglich bei Prüfungen und Wettkämpfen werden die Gegenstände vorab definiert.

 

 

 

9 Myhten der Hundeerziehung

Mythen-Hundeerziehung

Mythen-Hundeerziehung

Jeder Hundebesitzer hat sie schon mal gehört. Auf dem Hundeplatz, beim Spaziergang, auf der Hundewiese. Gerade wenn man mit einem Welpen unterwegs trifft man überall auf selbsternannte Hunde-Experten. Jeder hat einen schlauen Spruch, einen gut gemeinten Tipp und ganz sichere Erziehungsmethoden parat.

Dabei hat man nicht einmal um Hilfe oder einen Rat gebeten.

Doch nicht selten sind die Tipps auch noch eher von gestern und schon lange „überholt“. Allerdings halten sich viele Mythen der Hundeerziehung. Einige möchten wir hier aufzählen:

Mythos Nr. 1 „Welpen haben Welpenschutz“

Immer denken noch viele Welpenbesitzer, sie könnten ihren Welpen gefahrlos zu jedem fremden herankommenden Hund lassen. Schließlich kann ja nichts passieren, der Welpe genießt ja „Welpenschutz“. Doch das ist nicht richtig! Im Erstfall kann eine Begegnung mit einem erwachsenen Hund lebensbedrohlich werden. Vielleicht sind die neuen Hundebesitzer einfach bisher nur „netten“ Hunden begegnet, deren Gemüt es entsprach, den nervigen und tapsigen Welpen zu dulden. Eine Garantie dafür gibt es nicht!

Aber woher kommt der Gedanke über den Welpenschutz? Das beruht auf Beobachtungen von Wölfen, deren Junge eine Art Narrenfreiheit genießen durften und den erwachsenen Wölfen im wahrsten Sinne auf der Nase herumtrampelten. Dies bezieht sich aber auf Wölfe innerhalb einer Wolfsfamilie. Was allerdings nicht beachtet wurde, dass die alten Wölfe die Welpen auch ab der ca. siebten Woche anfangen zu erziehen und klare Grenzen setzen.

Wenn ein Welpe nun vom Züchter kommt und in seine Familie einzieht, ist er mindestens schon 8 Wochen alt und die Zeit der „Narrenfreiheit“ ist schon lange rum. Außerdem gibt es auch schlecht sozialisierte Hunde, die schnell von einem Welpen genervt sind und sein Verhalten nicht dulden und den Kleinen sogar beißen würden.

Mythos Nr. 2 „Trockenfutter putzt die Zähne“

Selbst dann nicht, wenn das Trockenfutter die Form einer Zahnbürste hätte. Hunde sind Beutegreifer. Sie schlingen ihr Fressen. Ob das Trockenfutter vorher eingeweicht wird, oder nicht, der Hund schlingt es trotzdem und steht nicht kauend über seinem Napf. Das ein oder andere Stück Trockenfutter-Krokette wird vielleicht mit den Reißzähnen zerteilt, aber von Kauen oder Putzen kann hier kaum die Rede sein.

Mythos Nr. 3 „Knoblauch hilft gegen Würmer“

Knoblauch hilft auf jeden Fall gegen Vampire, dass weiß ja jeder 🙂 zumindest wenn man Bram Stoker glauben schenken möchte.

Knoblauch, genauso wie Zwiebeln enthalten eine Substanz, die das Hämoglobin in den roten Blutkörperchen zerstört. Schon geringe Mengen können ausreichen um eine Blutarmut beim Hund zu entwickeln. Dabei spielt die Art der Darreichungsform (frisch, getrocknet, pulverisiert, vorgekocht) keine Rolle. Die schädliche Wirkung bleibt nahezu unverändert erhalten. Es gibt keine exakten Mengen-Angaben, ab wann eine Anämie einsetzt. Und keine eindeutigen Erkenntnisse wie Knoblauch Würmer im Darm des Hundes vertreiben soll. Die Magensäure eines Hundes ist sehr sauer und wird selbst mit Knochen fertig. Der ein oder andere Wurm hält es trotzdem in dieser Umgebung aus. Und nun füttern wir etwas Knoblauch und schon streicht der Wurm die Segel? Wohl eher nicht. Stellt man tatsächlich einen Wurmbefall bei seinem Hund fest, ist der Gang zum Tierarzt notwendig. Dieser wird eine entsprechende Therapie vorschlagen.

Mythos Nr. 4 „Der Hund wird bissig wenn man ihn roh ernährt“

Genauso wie mir lange Fangzähne wachsen, wenn ich in ein Mett-Brötchen (sorry, ich lebe in Bayern, also eine Mett-Semmel) beiße.

Das alte Märchen wird gerne hervorgekramt, wenn den Barf-Gegnern sonst nichts besseres einfällt. Den Zusammenhang zwischen dem Verzehr von rohem Fleisch und Aggression kann aber keiner der Anti-Barfer erklären. Und zwar, weil es keinen gibt! Ganz das Gegenteil ist oft der Fall. Viele Hunde werden ruhiger da sie durch die Roh-Fütterung nicht mehr die hohen Mengen an Kohlenhydraten, Getreide, Lock- und Geschmacksstoffen bekommen. Achtung, rohes Schweinefleisch ist nicht zur Fütterung für Hunde geeignet!

Mythos Nr. 5 „Der Hund muss sich unterwerfen“

Hunde erwarten von uns, dass wir ruhige, souveräne und kluge „Rudelführer“ sind, die stets gerecht handeln. Schließlich sind Hunde soziale und kluge Lebewesen und durchschauen uns sehr schnell. Wir wollen, dass der Vierbeiner zu unserem Freund wird und überall hin begleitet und vertraut. Das erreichen wir sicher nicht mit physischer und psychischer Härte. Sicher brauchen Hund klare Grenzen und Regeln, aber um ihm das klar zu machen, muss man seinen Hund nicht am Nacken packen und auf dem Boden werfen und so lange warten, bis er sich „ergibt“.

Mythos Nr. 6 „Darf der Hund auf die Couch ist er der Chef zu Hause“

Auch dieses Gerücht hält sich wirklich hartnäckig. Der Hund, der eine erhöhte Position beansprucht ist dominant und der Rudelführer. Mal ganz ehrlich, der Hund ist in so manchem Haushalt der Chef, auch ohne jemals eine Pfote auf die Couch gesetzt zu haben. Aber Spaß beiseite. Schon einmal darüber nachgedacht, dass der Hund vielleicht einfach auf Sofa oder Bett möchte,  weil wir dort sind, oder weil es dort bequem und warm ist und vielleicht nach uns riecht? Wichtig ist nur, egal um welchen Platz es sich handelt, dass der Hund diesen verlässt, wenn man es ihm sagt.

Mythos Nr. 7 „Zerrspiele machen den Hund aggressiv“

Dann hätte ich wohl schon längst eine Bestie zu Hause, denn Pablo lieb Zerrspiele.

Sie sind ein schöner Zeitvertreib und ideal für ein gemeinsames Spiel zwischen Mensch und Hund. Zerrspiele sind eine ideale Belohnung beim Training, da der Hund mit seiner „Beute“ nicht einfach davon rennt und alleine spielt. Sondern dieses Spiel findet zwischen ihm und seinen Menschen statt und lässt viele Hundeherzen höher schlagen. Viele Hundetrainer die immer noch nach der „Rudeltherorie“ arbeiten, stellen Zerrspiele als eine Art Macht-Gerangel dar. Aber egal wie viele Zerrspiele du mit deinem Hund auch spielen magst, er wird dadurch nicht automatisch aggressiv. Viel eher wird es ihm sehr große Freude bereiten, mit dir wild an einem Spielzeug zu zerren. Er sollte auf dein Kommando vom Spielzeug ablassen.

Mythos Nr. 8 “ Ein Hund der mit der Rute wackelt ist immer freundlich

Für diesen Fall benötigt man etwas Kenntnis über die Körpersprache des Hundes. Es reicht nicht aus, nur auf die Rute des Hundes zu achten. Wie stehen die Ohren? Wie schnell wedelt er? Wirkt der Hund angespannt? Wie ist sein Blick? Ist das Nackenfell gesträubt? Schwanzwedeln kann Freude, aber auch Dominanz und Anspannung ausdrücken.

Mythos Nr. 9 “ Bellende Hunde beissen  nicht

Ich würde mich nicht darauf verlassen, dass mich ein fremder Hund, der aggressiv und mit aufgestelltem Kamm bellt, nicht auch beissen würde, nur weil er bellt. Naja, vielleicht hört er ja kurz zum Beissen mit dem Bellen auf.

 

Foto Quelle:// Jose Antonio Puertas Alvarez

 

Dog-Scooter für Einsteiger

Dog-Scooter für Einsteiger

Dog-Scooter für Einsteiger

 

Zughundesportarten liegen voll im Trend und machen so richtig Laune. Neben der sportlichen Herausforderung sind hier auch Gehorsam und volle Konzentration bei Mensch und Hund gefragt. Eine Sportart die zusammenschweißt.

Was ist Dog-Scooting?

Beim Dog-Scooting wird der Hundehalter auf einem speziellen Tretroller vom Hund gezogen. Dieser Tretroller besitzt eine Bike-Antenne, die als Abstandshalter dient und verhindern soll, dass sich die Leine um das Rad wickelt. Die Zugleine mit Ruckdämpfer wird über die Bike-Antenne am Scooter befestigt. Der Hund trägt ein spezielles Zuggeschirr, an dem die Leine befestigt wird.

Und schon geht´s los!

Geeignet für dieses Ausdauertraining sind übrigens alle Rassen ab ca. 20 kg, gute Gesundheit und ein Mindestalter von 12 Monaten (große Rassen mindestens 18 Monate) vorausgesetzt.

Wie viel Gewicht darf ein Hund ziehen?

Neben dem Gewicht des Menschen zählt auch das Gewicht des Scooters. Diese Roller wiegen ca. zwischen 10 bis 20 kg. Eine Faustregel besagt, dass ein Hund etwa das Vierfache seines eigenen Gewichts ziehen kann. So dürtfe unser Dobermann Pablo mit einem Gewicht von 35 kg ein Gewicht von 140 kg ziehen. Soviel wiegt in der Regel kein Scooter inklusive Mensch.

Das passende Geschirr auswählen

Es ist wirklich wichtig, dass du nur ein für den Zughundesport geeignetes Hundegeschirr wählst. Diese Zughundegeschirre sind speziell zugeschnitten und verteilen die Zugkraft optimal auf den Körper deines Hundes ohne ihm zu schaden. Die Optik ist hier zweitrangig. Der Hund muss sich in dem Geschirr wohl fühlen. Weder darf es scheuern noch auf den Kehlkopf drücken. Die richtige Passform ist hier ausschlaggebend. Denn nur wenn das Zughundegeschirr deinem Liebling richtig sitzt, ist der Sport in vollen Zügen zu genießen.

Verschiedene Modelle

Es gibt einige Zughundegeschirr-Varianten auf dem Markt. Wenn man unsicher ist, sollte man sich unbedingt beraten lassen. Idealerweise schaust du, ob in deiner Nähe Schnupperkurse angeboten werden. Die traditionellen X-Back und V-Back Geschirre stammen aus dem Schlittenhundesport. Bei allen Zughundegeschirren sitzt die Befestigung für die Zugleine kurz vor dem Rutenansatz. Die Schulterpartien sollten frei liegen. Das Geschirr sollte an Hals, Brust und Bauch eng anliegen, weich gepolstert sein, damit es weder einschneidet noch scheuert. Auch an ausreichend Platz hinter den Vorderläufen ist zu achten.

Training beginnen

Wir sind ja immer eher daran interessiert, dem Hund das Ziehen abzugewöhnen. Wie lernt der Hund nun, dass er mit diesem Geschirr ziehen soll? Um deinen Liebling an sein neues Geschirr und das Ziehen zu gewöhnen, holst du dir am besten einen Trainingspartner dazu. Du solltest deinem Hund gleich am Anfang den Unterschied zwischen Halsband und Zuggeschirr klar machen. Das machst du, indem du ganz bewusst die Leine am Geschirr befestigst, wenn der Hund ziehen soll. Hat der Hund Pause oder soll locker an der Leine laufen, befestigst du die Leine am Halsband.

Die Zugleine hältst du in der Hand oder befestigst sie idealerweise an einem Hüftgürtel damit du beide Hände frei hast. Dein Trainingspartner entfernt sich nun ein paar Meter von euch. Wähle ganz am Anfang nur sehr kurze Distanzen von ein paar Metern. Dein Hund soll sich setzen, während du hinter deinem Hund stehst und die Leine leicht gespannt hältst. Mit dem Startsignal (beispielsweise „Lauf“, „Vorraus“, „Go“) soll dein Hund nun auf deinen Trainingspartner zulaufen, mit gespannter Zugleine und etwas langsamer als er eigentlich gerne möchte. Deine Hilfsperson darf ihn gerne locken. Ziel dabei ist, dass die Leine möglichst die ganze Zeit über gespannt und der Ruckdämpfer leicht gedehnt ist.

Wenn du keinen Trainingspartner zur Verfügung hast, kannst du auch ein Spieli verwenden was du ein paar Meter vor euch ablegst oder wirfst. Der Hund soll auch hier so lange an der gespannten Leine sitzen bleiben bis zu das Startsignal gibst. Idealerweise verwendest du immer das gleiche Signal. Dann lässt du deinen Hund an gespannter Zugleine zu dem Spieli gelangen.

Mit zunehmender Übung kann die Distanz zu Trainingspartner oder Spielzeug vergrößert werden. Je mehr du deinen Hund beim Ziehen motivierst um so schneller wird er verstehen was du von ihm möchtest und Spaß daran haben.

Bitte achte darauf, deinen Hund vor dem eigentlichen Training erst einmal aufzuwärmen. Eine Anleitung für ein Warm Up findest du hier.

Die ersten Meter auf dem Scooter

Dein Hund hat nun schon verstanden, dass er ziehen darf und soll. Den Start habt ihr bereits einige Male geübt. Nun werdet ihr die ersten Meter mit dem Scooter ausprobieren. Wichtig ist, dass du deinen Hund immer wieder dosiert gegen die Bremse ziehen lässt. Beginnt mit kurzen Strecken (1-2 Kilometer mit Pausen) auf weichem, geraden Untergrund.

Die Trainingseinheiten sollten 2-4 x die Woche (je nach Rasse und Kondition deines Hundes) stattfinden. Wichtig sind auch komplette Ruhetage an denen ihr nur gemütlich spazieren geht.

Distanz langsam steigern

Nach einem regelmäßigem Training über 3-4 Wochen könnt ihr nun die Länge der Strecke erhöhen. Dabei solltet ihr immer noch den Hund gegen die Bremse ziehen lassen. Die Pausen zwischen den Trainingseinheiten könnt ihr nun verkürzen oder mal ganz ausfallen lassen. Denn das Ziel des Trainings ist nun die Distanz zu verlängern und eine Strecke ohne Pause zurück zu legen.

Kann der Hund nun mehrere Kilometer bei gleichbleibender Geschwindigkeit zurück legen, kannst du die Bremse immer öfter lösen. Ihr werdet automatisch schneller, da dein Hund über die zeit bereits an Kraft und Ausdauer gewonnen hat.

Achte bitte darauf, dass bei längeren Strecken die Durchschnittsgeschwindigkeit niedriger sein muss. Je kürzer die Strecke, umso schneller darf dein Hund laufen.

Im Sommer unbedingt eine Überhitzung des Hundes vermeiden. Nutze die kühlen Morgen- oder Abendstunden.

Cool Down

Nach jedem Training solltest du deinen Hund auch langsam wieder „runter fahren“. Stell den Scooter beiseite, befestige die Leine am Halsband deines Hundes und gehe noch ein paar Schritte mit deinem Hund. Wenn du dieses Ritual regelmäßig durchspielst, versteht auch dein Hund, dass nun das Training vorbei ist. Tipps für ein Cool Down findest du hier.

 

 

Foto Quelle:// fotolia © DoraZett

 

 

 

Laufen mit Hund – 10 hilfreichen Tipps

Gemeinsam laufen macht beiden Spaß

Gemeinsam laufen macht beiden Spaß

 

„Normale“ Gassirunden sind dir zu langweilig? Du liebst es die ein oder andere Runde lieber zu laufen? Ich auch.

Eine Gassirunde lässt sich mit einem Lauftraining wunderbar kombinieren. Es gibt auch viele Gründe die dafür sprechen. Die kannst du hier nachlesen.

Aber ist dein Hund überhaupt als Laufpartner geeignet? Wie lang sollten die Laufstrecken sein? Worauf solltest du bei deinem Hund besonders achten?

Hier kommen unsere 10 hilfreichen Tipps zum Laufen mit Hund

1. Das richtige Alter

Bei den meisten Hunderassen ist das Skelett im Alter von zirka einem Jahr ausgewachsen. Ein gesunder Hund kann dich ab diesem Alter beim Laufen begleiten. Du kannst deinen Hund aber schon im Welpenalter fürs spätere gemeinsame Laufen trainieren in dem du deinen Vierbeiner Schritt für Schritt ans Traben neben dir gewöhnst. Binde kleine Übungseinheiten in die Gassirunde ein und jogge zwischendurch ein paar wenige Meter. Folgt dir dein Hund und bleibt dabei sogar kurz auf deiner Höhe lobe ihn dafür.

2. Guter Gehormsam

Wenn du deinen Hund auch mal ohne Leine laufen lassen möchtest ist ein gewisser Grundgehorsam wichtig. Schließlich trägst du nicht nur die Verantwortung für deinen Vierbeiner und dich selber, sondern auch für andere Menschen und Tiere in deinem Umfeld. Daher sollte dein Hund immer abrufbar sein! Auch ein Stopp! Signal kann sehr hilfreich sein.

3. Warm Up

Ein Warm Up vor dem eigentlich Lauftraining beugt Verletzungen vor, nicht nur bei uns Menschen. Auch bei Hunden ist es wichtig Gelenke, Sehnen, Bänder und die Muskulatur vor dem eigentlichen Training aufzuwärmen. Tipps für ein Warm Up in Zusammenarbeit mit Hundephysio- und Osteotherapeutin Michaela Wimmer findest du hier.

4. Das richtige Equipment

Ausziehleinen sind zwar praktisch, aber zum Joggen nicht wirklich geeignet. Zumal die aufgerollte Leine mit Griff je nach Hunderasse sehr groß und schwer ist und sie auf Dauer in der Hand zu halten echt nervt. Läuft dein Hund neben dir an der Leine ohne an dieser zu ziehen, spricht sicher nichts gegen ein Halsband. Ist dein Hund jedoch ein Kandidat der Leinenzieher, empfehle ich ein Hundegeschirr zu benutzen. Idealerweise ein Brustgeschirr, welches die Bewegungsabläufe deines Hundes nicht einschränkt.

Eine Leine die du dir um die Hüfte binden kannst, eventuell mit Ruckdämpfer ist ideal. Oder ein Hüftgürtel, gerade im Sommer sehr praktisch, da du zusätzlich eine Trinkflasche mit Wasser und einen kleinen faltbaren Napf und deinen Schlüssel, Leckerchen und dein Handy verstauen kannst.

Vorsicht mit Schleppleine, in die man sich selber und den Hund verwickeln kann. Die Gefahr zu stürzten ist sehr groß

5. Achte auf deine Umwelt

Auf deiner Laufstrecke ist mit allen möglichen Ablenkungen zu rechnen. Andere Menschen, Artgenossen, Fahrräder, Autos, Kinder, andere Tiere… Daher solltest du stehts auf deinen Hund und deine Umwelt Rücksicht nehmen. Die Laufgeschwindigkeit und deine persönliche Rundenbestzeit steht hier im Hintergrund. Achte auf deinen Hund, gerade am Anfang. Lässt er sich weit zurück fallen, kann das einige Gründe haben. Hat er eine Fährte in der Nase oder macht es ihm überhaupt Spaß mit dir zu laufen?

6. Achte auf die Außentemperatur

Joggen bei kalten Temperaturen stellt für dich und deinen Hund sicherlich kein Problem dar. Solange ihr in Bewegung bleibt, kühlen eure Körper auch nicht aus. Wenn du einen Hund hast, der kein Winterfell bekommt und sehr schnell friert, ist eine Softshelljacke mit Stretchanteil ideal. Sie hält deinen Hund warm, ist atmungsaktiv und schränkt seine Bewegung nicht ein. Diese Jacken sind meist sehr eng geschnitten. Das Hundegeschirr kannst du einfach darüber anziehen.

Im Sommer sieht es schon anders aus. Temperaturen bis +15° C sind unbedenklich. An wärmeren Tagen solltest du eine schattige Laufstrecke wählen, oder zu frühen Morgen- oder späten Abendstunde laufen gehen. Von Läufen in der prallen Sonne ist unbedingt abzuraten, da ein Hitzeschlag droht.

Du solltest für dich und deinen Hund immer genügend Wasser zum Trinken dabei haben, falls keine natürliche Trinkquelle auf eurem Weg liegt. Aber auch hier solltest du darauf achten, dass dein Hund nicht zu große Mengen trinkt. Das kann zu einer Magendrehung führen. Abgesehen davon läuft es sich mit vollem Magen schlecht.

7. Bodenbeschaffenheit

Am besten schonst du Gelenke und Pfoten deines Hundes auf weichem Untergrund. Waldboden, Feldwege, Sand oder Wiesen sind ideal. Läufst du mal ein Stück über Strassenbelag ist das sicher auch kein Problem. Jedoch solltest du dann darauf achten, dass dein Hund im Trab läuft und nicht galoppiert. Im Sommer kann der Asphalt sehr heiß werden, achte auf Anzeichen deines Hundes.

Freunden von Canicross und anderen Zughundesportarten empfehlen wir auf längen Distanzen Booties zu benutzen. Ein Auftragen von Pfötchenbalsam vor und nach dem Sport schützt und pflegt ebenfalls die Pfoten.

8. Muskelkater?

Auch Hunde können Muskelkater bekommen. Daher solltest du dir deinen Hund am Folgetag genauer ansehen. Kommt er schwer aus dem Körbchen, ist der Gang irgendwie „unrund“? Dann ist Pause angesagt. Dein Hund sollte den Tag mit Ausruhen und gemütlichem Spazierengehen verbringen dürfen. Über eine Massage freut er sich bestimmt!

9. Braucht dein Hund mehr Futter?

Wenn dein Hund keine Höchstleistungen erbringen muss und du mit ihm lediglich 2-3 mal die Woche joggen gehst, ist keine Futterumstellung notwendig. Vorausgesetzt, du fütterst ohnehin ein qualitativ hochwertiges Futter. Zur Kontrolle solltest du aber sein Gewicht im Auge behalten und bei Bedarf eine kleine Portion extra füttern.

Wichtig ist jedoch, dass deinem Hund immer ausreichend Flüssigkeit zur Verfügung steht.

10. Kleine Pausen müssen sein

Gönne deinem Vierbeiner beim Laufen immer mal eine kleine Pause. Er soll sich in Ruhe lösen können, schnüffeln und vielleicht etwas Wasser zu sich nehmen. Schließlich seid ihr ja nicht auf der Flucht.

Bei Anzeichen wie sehr starkes Hecheln, extrem zurück gezogene Lefzen, blasse Mundschleimhaut solltest du das Laufen sofort unterbrechen und deinem Hund eine längere Pause gönnen oder ganz mit dem Laufen aufhören und langsam zurück gehen.

Auf jeden Fall ist ein Cool Down nach dem Laufen zu empfehlen. Tipps und eine Anleitung findest du hier.

 

 

Fotos Quelle:// Ruffwear

Warum du mit deinem Hund laufen gehen solltest

Kennst du dieses glückliche und zufriedene Gefühl wenn du nach dem Laufen unter der Dusche stehst? Ich auch.

Laufen ist gesund, macht glücklich und trainiert den Körper. Eine ideale Sportart, die man mit seinem Hund zusammen erleben und ausleben kann.

Hier möchte ich dir ein paar Punkte aufzählen warum du mit deinem Hund laufen gehen solltest

1. Schlage zwei Fliegen mit einer Klappe

Du musst sowieso mit deinem Hund raus. Warum nicht mal eine Runde laufen statt zu gehen? Dein Hund wird sich über die schnellere Gangart freuen.

 

2. Mehr Motivation

Wenn man nicht alleine laufen gehen muss, sondern vom besten Trainingspartner der Welt begleitet wird, motiviert das doppelt! Es macht Spaß und wird nie langweilig.

 

3. Mehr Freude beim Laufen

Wenn dein Vierbeiner schon hibbelig und jaulend vor Freude neben dir steht während du dir deine Laufschuhe anziehst zaubert es ein Lächeln in dein Gesicht und die Vorfreude auf den Lauf nimmt auch bei dir zu.

 

4. Der beste Laufpartner ist dein Hund

Er quatscht dir nicht die Ohren voll oder sagt ständig ab. Dein vierbeiniger Laufpartner ist zwar schneller als du, aber er hält es dir nicht ständig unter die Nase.

 

5. Du bist seltener krank

Ob es schneit, regnet oder stürmt. Dein Hund wird dich bei jedem Wetter begleiten. Das stärkt dein Immunsystem und macht dich stolz, jedem Wetter zu trotzen.

 

6. Jemand passt auf dich auf

Gerade als Frau ist einem doch wohler vom Hund begleitet zu werden. Gerade in der dunklen Jahreszeit oder einsame Strecken durch den Wald. Ein Hund schreckt in jedem Fall ab.

 

7.Der geduldigste Partner schlechthin

Auch wenn du gerade mit dem Training begonnen oder einen schlechten Tag hast, dein Trainingspartner mit der kalten Schnauze wird auf dich warten oder sich deinem Tempo anpassen.

 

8. Du läufst dein Gehirn frei

Nach einem stressigen Tag im Büro nimmt man die Gedanken und den Ärger oft mit nach Hause. Nach einer Runde durch den Wald wird es dir besser gehen. Du musst dich beim Laufen mit deinem Hund auf das Hier und Jetzt konzentrieren und lässt den Ärger hinter dir.

 

9. Du wirst zufriedener

Durch das regelmäßige Laufen trainierst du nicht nur das Herz- Kreislaufsystem, sondern auch überflüssige Pfunde werden nach und nach purzeln. Du wirst zufriedener und attraktiver. Das werden auch die Menschen in deinem Umfeld spüren und sehen.

 

10. Ihr werdet ein besseres Team

Gemeinsame Erlebnisse schweißen zusammen und machen Spaß. Und ganz nebenbei werden beim Laufen immer wieder Gehorsamsübungen aufgefrischt.

 

11. Ein ruhiger Hund

Wenn ein Hund ständig unterfordert ist kann er ganz schön nervig sein. Bekommt der Hund genügend Auslauf und wird gefordert ist er ausgeglichen und zufrieden. In vielen Fällen klappen Aufmerksamkeitsübungen dann auch viel besser.

 

12. Weniger Tierarztkosten

Ein fitter Hund ist auch meist gesünder als seine Couchpotato-Hundekollegen die nur mal eine Gassirunde um den Block gehen. Die Muskulatur wird aufgebaut, Herz-Kreislaufsystem trainiert. Die Bewegung tut auch der Seele gut.

Hast du auch Lust bekommen mit deinem Hund laufen zu gehen? Dann findest du hier ein paar Tipps worauf du dabei achten solltest.

 

Ich muss jetzt los, ich gehe mit Pablo laufen.

 

Laufbandtraining für Hunde

Laufbandtraining für Hunde

Laufbandtraining für Hunde

Hunde laufen für ihr Leben gerne. Sie brauchen die Bewegung um körperlich wie geistig fit und gesund zu bleiben. Denn das Zurücklegen weiter Strecken und der Bewegungsdrang liegen nun mal in ihrer Natur. Doch manchmal werden Hunde auf ein Laufband gestellt. In der ein oder anderen Hundesendung im TV gilt ein Laufband als völlig normales Hundezubehör. Doch wann macht ein Laufband für einen Hund Sinn? Vielleicht im Winter, wenn das Wetter schlechter ist?

Macht eine Anschaffung Sinn?

Einen Hund auf ein Laufband zu stellen macht in der Physiotherapie und bei der Rehabilitation wirklich Sinn. Um Gelenke, Sehnen und Bänder beispielsweise kurz nach einer Operation zu schonen, bieten viele Physiotherapeuten als Alternative auch sogenannte Unterwasser-Laufbänder an.

Eine Physiotherapie ist nicht unbedingt günstig. Daher wird sicher der Gedanke aufkommen, sich nun selber ein Laufband anzuschaffen. Allerdings ist das ebenfalls kein günstiges Vergnügen. Denn je nach Hundegröße muss mit einem Preis von ca. 600€ gerechnet werden. Wird das Laufband nach der Therapie nicht mehr benötigt, steht es nur noch in der Wohnung herum. Darüber hinaus fehlt bei Laufbehandlung zu Hause, die Überwachung der Therapie durch eine speziell ausgebildete Person. Wir raten davon ab, den Hund ohne qualifizierte Beobachtung selber auf einem Laufband zu therapieren!

Brauchen Hunde ein Laufband?

Hunde brauchen viel Auslauf und Bewegung um körperlich und geistig fit zu sein. Zudem macht laufen sie einfach glücklich. Jeder kennt den freudigen Blick des Hundes sobald es gemeinsam nach Draußen geht.

Aber es geht nicht alleine um die Bewegung. Hunde sind Outdoor-Freaks und verbinden eine Gassirunde im Freien mit Abenteuern. Überall gibt es etwas zu entdecken und zu erschnüffeln. Man trifft vielleicht auf Artgenossen, andere Menschen oder Tiere. Gemeinsame Erlebnisse stärken auch die Bindung zwischen Mensch und Hund. Kein Laufband kann diese gemeinsamen Erfahrungen ersetzen. Abgesehen davon, dass Hunde auch Gassi gehen wollen, um sich zu lösen. Blöd, wenn sie das auf dem Laufband erledigen würden.

Wer sich einen Hund anschafft, sollte sich bereits im Vorfeld genau Gedanken darüber machen, ob er überhaupt die Zeit und Lust hat mit seinem Vierbeiner spazieren zu gehen. Wer meint, er würde seinen Vierbeiner mit einem Spaziergang nicht richtig auslasten können, kann mehr Kopfarbeit in den Alltag einbauen. Hunde freuen sich über neue Aufgaben. Oder zur Abwechslung mal mit dem Hund eine Runde joggen gehen. Das tut nicht nur dem Hund gut.

Und für alte Hunde?

Ist ein Laufband für einen Senior Hund sinnvoll? Oder wenn man vielleicht selber durch Krankheit gerade nicht so gut zu Fuß ist? Sicher nicht, denn ein Gassiservice oder eine vertraute Person aus dem Familien oder Freundeskreis ist nicht nur preisgünstiger (falls man überhaupt etwas zahlen muss) sondern bietet dem Hund mehr Spaß, Zufriedenheit und Glücksmomente als ein Laufband im Wohnzimmer. Auch ein alter Hund freut sich rauszukommen. Er freut sich eben nur etwas langsamer, aber nicht weniger!

Unsere Meinung: Ein Laufband macht nur Sinn wenn es durch einen Profi verordnet wird und unter Anleitung bzw. Beobachtung angewendet wird. Schlechtes Wetter, nicht genug Zeit oder der angeblich hyperaktive Hund sind keine Ausrede. Gönne deinem Hund ein echtes Outdoor-Erlebnis! Es tut auch dir gut!

 

Foto Quelle:// fotolia.com © Sandor Gora